Wesen und Ziele des Schachspiels

Das Ziel von Schach ist es den gegnerischen König Matt zu setzen. Oftmals wird es auch als ein Kriegsspiel bezeichnet, bei dem man die gegnerischen Truppen ausschalten muss. Offiziell wird das so formuliert:

1.1

Das Schachspiel wird zwischen zwei Gegnern gespielt, die ihre Figuren auf einem quadratischen Spielbrett, "Schachbrett" genannt, ziehen. Der Spieler mit den hellen Figuren (Weiß) macht den ersten Zug, dann ziehen die Spieler abwechselnd, wobei der Spieler mit den dunklen Figuren (Schwarz) den nächsten Zug ausführt. Ein Spieler "ist am Zug", sobald der Zug seines Gegners ausgeführt worden ist.

1.2

Das Ziel eines jeden Spielers ist es, den gegnerischen König so "anzugreifen", dass der Gegner keinen regelgemäßen Zug zur Verfügung hat. Der Spieler, der dieses Ziel erreicht, hat den gegnerischen König "matt gesetzt" und das Spiel gewonnen. Es ist nicht erlaubt, den eigenen König im Angriff stehen zu lassen, den eigenen König einem Angriff auszusetzen oder den König des Gegners zu schlagen. Der Gegner, dessen König matt gesetzt worden ist, hat das Spiel verloren.

1.3

Ist eine Stellung erreicht, in der keinem der beiden Spieler das Mattsetzen des gegnerischen Königs mehr möglich ist, ist das Spiel "remis" (unentschieden, - siehe Artikel 5.2.b).

Quelle: S.4 FIDE Schachregeln, deutsche Übersetzung des DSB, Juli 2014

Keine Angst, diese Definition müssen sie als Schachanfänger nicht verstehen. Wenn Sie aber in ca. 30 Minuten mit der Anleitung zum Schach lernen fertig sind, werden die Worte hier unspektakulär für Sie sein.

 Weiter mit den nächsten Schachregeln:

Schach Aufstellung

einen Schritt zurück: Schachregeln
Zur Reichweitemessung setzen wir Cookies ein. Wenn sie diese Website weiterhin besuchen, erklären Sie sich damit einverstanden